Zugangssperre in der Schweiz und Europa

In der Schweiz werden in den Bereichen der Kinderpornografie und der harten Pornografie bereits heute systematisch Zugänge zu Online Angeboten gesperrt. Die Sperrung des Zugangs erfolgt gestützt auf eine Vereinbarung zwischen der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) und den wichtigsten Internetzugangsprovidern der Schweiz.
In Europa kennen zurzeit 17 Staaten eine Sperrung von Internetseiten im Geldspielbereich: Belgien (auf freiwilliger Grundlage), Bulgarien, Dänemark, Estland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Portugal, Rumänien (keine Pflicht für die Internetzugangsprovider), Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern. Zudem sind sie in Norwegen geplant. Schweden sieht vor, dass die Internetzugangsprovider Warnmeldungen einblenden, wenn der Zugriff auf eine illegale Geldspielsite erfolgt. (vgl. „Sperre des Zugangs zu nicht bewilligten Online-Geldspielen“).
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